MDR Sachsen: Noch vier Kandidaten für die Viroli-Nachfolge im Rennen

Uta Deckow, Leiterin der Politikredaktion des MDR Sachsen, Andreas Fritsch, Leiter der journalistischen Unterhaltung des MDR, Danko Handrick, ARD-/MDR-Korrespondent für Tschechien und die Slowakei, und Roman Nuck, u.a. Chef vom Dienst beim Sachsenspiegel – das sind die vier Namen, die in der Schlussrunde zum Direktorenposten für das MDR-Landesfunkhaus Sachsen sind.

Eine/r der vier wird mit größter Wahrscheinlichkeit auf Sandro Viroli folgen, der am 30.9.2025 seinen letzten Arbeitstag hat.

MDR-Intendant Ralf Ludwig hatte auf der Rundfunkratssitzung am vergangenen Montag (31.3.2025) berichtet, es seien 31 Bewerbungen eingegangen, davon 27 Männer und vier Frauen (vgl. FLURFUNK vom 31.3.2025: "Bericht von der 226. Sitzung des MDR-Rundfunkrat"). Nun sind noch die vier benannten Kandidaten im Rennen.

Rundfunkrat muss zustimmen

Die Berufung des Direktoren erfolgt laut Staatsvertrag durch den Intendanten, der allerdings dafür die Zustimmung des Rundfunkrats benötigt. Die aktuelle Zeitplanung sieht vor, dass Ludwig am 29.4.2025 seine/seinen Finalistin/en in der Landesgruppe Sachsen vorstellen wird, um eben diese Zustimmung einzuholen. Dafür wird eine einfache Mehrheit der anwesenden Rundfunkratsmitglieder nötig sein.

Auf der Sitzung des gesamten Rundfunkrats (der aus den drei Landesgruppen besteht) am 5.5.2025 wird Ludwig dann den MDR-Rundfunkrat um Zustimmung bitten. Es ist Usus in dem Gremium, dass die anderen Landesgruppen dem Votum der entscheidenden Landesgruppe nicht entgegenstehen.

Sandro Viroli leitete das Landesfunkhaus seit 2011 (vgl. FLURFUNK vom 27.10.2010: "MDR-Direktoren: Jacobi wird Fernsehchef, Viroli übernimmt Landesfunkhaus Sachsen"). Er wird im November 68 Jahre alt und scheidet aus Altersgründen aus. Anfang Februar hatte der MDR die Stelle öffentlich ausgeschrieben (vgl. FLURFUNK vom 3.2.2025: "Ausschreibung: MDR sucht Funkhausdirektor/-in für Sachsen").


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